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Winter am Untersee, 1940, Öl auf Karton, 48 x 58 cm. 
In der ersten Monografie über Adolf Dietrich schreibt Margot Riess schon 1927: "Vielleicht werden die Winterbilder einmal die gesuchtesten der Landschaften Dietrichs sein. Diese Werke sind wie unmittelbares Symbol der spiegelklaren, reinen Natur des Künstlers. Die klirrende Kälte des Wintertages, das eigentümlich belebende eisiger Luft, das Anheimelnde knirschenden Schnees, alles kommt zu ganz fassbarer, durchaus suggestiver Wirkung. [...]"

Als Vorlage für dieses Gemälde benützte Dietrich eine Fotografie, die er vom Steilufer westlich von Berlingen gemacht hatte. Bei der künstlerischen Umsetzung ging er trotz grosser Detailtreue sehr frei vor, er zog das Format in die Höhe, entwirrte das Geäst, liess Dinge weg oder fügte etwas hinzu, um eine optimale Bildwirkung zu erreichen.
Eine zweite Fassung des gleichen Motivs befindet sich im Kunsthaus Zürich.

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